Japanisches Curry selber machen – das authentische Rezept in 30 Minuten
Japanisches Curry selber machen wie in Korea: Mit dem goldenen Verhältnis von Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln gelingt dir das perfekte Curry-Reis. Einfaches Familienrezept für den Alltag.

Japanisches Curry selber machen – so schmeckt es wie bei koreanischen Familien
Japanisches Curry selber machen ist einfacher, als du denkst – und in Korea eines der beliebtesten Familiengerichte überhaupt. Zwar stammt Curry-Reis ursprünglich aus Japan, doch jeder koreanische Haushalt hat seine eigene Version: Kartoffeln in großen Stücken, Karotten etwas kleiner geschnitten, Zwiebeln glasig gedünstet und – ganz wichtig – die Curry-Paste erst einrühren, wenn der Herd aus ist. Hältst du dich an diese simplen Regeln, steht in 30 Minuten ein herrlich cremiges Curry auf dem Tisch, das auch Anfänger:innen garantiert gelingt.
Zutaten für 4 Portionen – das goldene Verhältnis
Hauptzutaten
- 2 mittelgroße Kartoffeln (in große Würfel schneiden)
- 1 Karotte (etwas kleiner schneiden als die Kartoffeln)
- 1 Zwiebel (in Streifen oder grobe Würfel)
- 200 g Fleisch (Schwein oder Rind, mundgerecht)
- 800 ml Wasser
- 100 g Curry-Roux (fertige Paste, scharf oder mild nach Geschmack)
- 2 EL Pflanzenöl
Optional
- 1 grüne Chilischote (für Extra-Schärfe)
- 1 Lorbeerblatt (für mehr Aroma)
- 50 ml Milch (macht das Curry schön cremig)
Der Trick: Schneide das Gemüse unterschiedlich groß, damit alles gleichzeitig gar wird. Kartoffeln werden sonst matschig, wenn sie zu klein sind. Karotten brauchen länger, deshalb schneide sie ruhig kleiner.
Häufige Fragen
- Muss ich den Herd wirklich ausschalten, bevor ich die Curry-Paste einrühre?
- Ja, unbedingt! Wenn du die Paste bei laufender Hitze hinzugibst, bilden sich Klumpen oder sie brennt am Topfboden an. Schalte den Herd komplett aus, rühre die Paste langsam ein, bis sie sich vollständig aufgelöst hat, und stelle dann erst wieder auf kleine Flamme. Das ist das Geheimnis für eine samtige Sauce.
- Warum werden meine Kartoffeln immer matschig?
- Das passiert, wenn du sie zu klein schneidest oder zu lange kochst. Schneide die Kartoffeln in große Würfel und koche sie nach dem Aufgießen nur etwa 15 Minuten. Festkochende Sorten wie Annabelle halten besser die Form – mehlige Kartoffeln zerfallen schneller.
- Wie kann ich mein Curry schärfer machen?
- Nimm eine scharfe Curry-Paste oder schneide frische grüne Chili klein hinein. Alternativ passen Chiliflocken oder ein Löffel Gochujang (koreanische Chilipaste) gut – so bekommt das Curry eine typisch koreanische Schärfe. Lieber vorsichtig dosieren und zwischendurch abschmecken.
- Wie lange kann ich Curry aufbewahren?
- Im Kühlschrank hält es sich 2–3 Tage, eingefroren sogar bis zu einem Monat. Am besten in Portionsdosen einfrieren, dann kannst du bei Bedarf einzelne Portionen auftauen und aufwärmen. Beim Aufwärmen einen Schuss Wasser dazugeben, damit die Konsistenz wieder schön cremig wird.



